Jury

Der Jeanette-Schocken-Preis wird durch eine unabhängige Jury vergeben.
Der Jury gehören an:

 

Kais Harrabi

Foto: Anne-Katrin Hutschenreuter

Kais Harrabi wurde 1989 in Tunesien geboren, ist in Bayern aufgewachsen und lebt in Leipzig. Als Literaturkritiker arbeitet er vor allem für die Radiosender der ARD und den Deutschlandfunk. Außerdem gehört er zum Kritiker-Team der 3sat-Sendung Buchzeit. Seit 2025 ist er Mitglied in der Jury für den Preis der Leipziger Buchmesse. Er war außerdem Co-Host des Kulturpodcasts Lakonisch Elegant von Deutschlandfunk Kultur bis zu dessen Ende 2025. Kulturjournalistische Texte und Essays von ihm erscheinen außerdem in der FAZ oder im Onlinefeuilleton 54books.de.

Shelly Kupferberg

Foto: David Frank

Shelly Kupferberg, 1974 in Tel-Aviv geboren, wuchs in West-Berlin auf. Sie studierte Publizistik, Theater- und Musikwissenschaften in Berlin. Neben zahlreichen Beiträgen für die ARD moderiert sie seit 30 Jahren Kultur-, Literatur und Gesellschaftsmagazine (DLF Kultur und radio3/rbb). Neben ihren regelmäßigen Live-Radiosendungen moderiert sie  Konzerte, Lesungen und Tagungen, sowie Veranstaltungen für Kultureinrichtungen und Festivals. Im Herbst 2022 erschien ihr literarisches Debüt „Isidor“ bei Diogenes und wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Eine Theateradaption des Buches ist derzeit in Arbeit.

Tobias Lehmkuhl

Foto: Tobias Lehmkuhl

Tobias Lehmkuhl, geboren 1976, studierte in Bonn, Barcelona und Berlin. Seit 2002 arbeitet er als freier Literatur- und Musikkritiker u.a. für den Deutschlandfunk und die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Als Autor erschien von ihm zuletzt „Der doppelte Erich. Kästner im Dritten Reich“ (Rowohlt Berlin Verlag, 2023).

Kerstin Preiwuß

Foto: Kerstin Preiwuß

Kerstin Preiwuß wurde 1980 in Lübz geboren und lebt mit ihrer Familie in Leipzig. Die Lyrikerin, Romanautorin und Essayistin promovierte über deutsch-polnische Ortsnamen und debütierte 2006 mit dem Gedichtband „Nachricht von neuen Sternen“. Es folgten die Gedichtbände „Rede“ (2012), „Gespür für Licht“ (2016) und „Taupunkt“ (2020), die Romane „Restwärme“ (2014) und „Nach Onkalo“ (2017) sowie das Sachbuch „Das Komma und das Und. Eine Liebeserklärung an die Sprache“ (2019). Im Herbst 2021 übernahm sie die Professur für Literarische Ästhetik am Deutschen Literaturinstitut Leipzig.

Annika Reich

 

Foto: Heike Steinweg

Annika Reich, 1973*, lebt in Berlin, wo sie Philosophie und Ethnologie studierte. Sie schreibt Romane und gründete und leitet diverse internationale Kulturprogramme mit. Als Autorin debütierte sie 2003 bei Suhrkamp mit „Teflon“. Seither erscheinen ihre Bücher im C. Hanser Verlag, zuletzt der Roman „Männer sterben bei uns nicht“ (2023) bei Hanser Berlin.

 

 

Frühere Jurymitglieder:

Gabriele von Arnim, Nico Bleutge, Helmut Böttiger, Hugo Dittberner, Wolfgang Emmerich, Zsuzsanna Gahse, Wend Kässens, Wolfgang Promies († 2002), Carola Stern († 2006), Dorothea Westphal, Elsbeth Wolffheim († 2002) .